RESIDENCIES |
Das „artist in residency“-Programm, die überall im Haus verteilten Kunstwerke und Installationen, regelmäßige Führungen durch den Skulpturenpark, „high-art-cookings“, bei denen mehr oder weniger kochambitionierte KünstlerInnen ein Abendessen mitgestalten, „music and dinner“ Abende und Lesungen sorgen nicht nur für kulturelle Erbauung in der art-lodge, sondern viel mehr für jede Menge Spaß und interessante Gespräche mit KünstlerInnen, Intellektuellen und Freunden über ihre Arbeit und die Welt. Wer die Kunstwerke und die KünstlerInnen und deren Sichtweisen noch näher kennenlernen möchte, dem empfehlen wir die Kunstpension – also in einer unserer fünf Ferienwohnungen und vier TinyHouses. Gerne informieren wir im Vorfeld, ob gerade eine Residency stattfindet. |
PINKE BRIGADEN // 2019-[work in progress] |
Perspektivenwechsel auf der Kunstalm. Derzeit stehen die europäischen Gesellschaften vor der großen Herausforderung, das Auseinanderdriften der Positionen, aber auch den Diskurs um diese Positionen zu meistern. Gerade Kunst- und Kulturstätten und deren Protagonisten sind in diesem Zusammenhang aufgefordert, sich nicht von propagandistischen, ausgrenzenden und radikalisierenden Tendenzen, die auf beiden Seiten der sich anscheinend allmählich schwächenden Mitte der Gesellschaft deutlich werden, vereinnahmen zu lassen. Auch und gerade bei kontroversen Ansichten auf die Menschen zugehen zu können, scheint eine der großen Herausforderungen unserer Zeit zu werden. Unter Federführung der Konzeptkünstlerin Amina Handke werden bei einer im Sommer stattfindenden „Kunst-WG“ mehrere eingeladene Künstler und Gäste unterschiedliche Aktionen diskutieren, entwickeln, durchführen und dokumentieren. Diese Aktionen sollen als Anregung für Gäste/Touristen dienen, sich mit bestimmten Themen auseinanderzusetzen und ggf. zur Nachahmung anregen. |
Kick-off Im Juli 2019 wurde von Amina Handke mit den Künstlerinnen
Simone Dueller und Julya Rabinowich das Kollektiv "Pinke Brigaden"
ins Leben gerufen. In dieser Zeit wurden erste Interventionen realisiert, die
gängige touristische Codes ironisch hinterfragen - Tourismus und
Nachhaltigkeit, Heimat und Naturschutz werden kritisch beleuchtet und ironisch
thematisiert. Im Rahmen dieser Aktionen
wurden einerseits Interventionen an der Fassade der art-lodge realisiert,
andererseits wurden Wald und Almwiesen einbezogen. Der Betrachter und die Gäste werden
aufgefordert, sich in diesem Zusammenhang eigene Interpretationen von Wald-
und Naturerlebnissen, Erinnerungsfotos
und -videos einfallen zu lassen. Diese
werden gesammelt und dann zu einem neuen "Fotoalbum"
zusammengestellt. Zeitnah erschien ein Artikel von Julya Rabinowich im Kurier. Mehr lesen
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Fotos/Videos mit freundlicher Genehmigung von Amina Handke, Simone Dueller, Julya Rabinowich