Viele Jahre Vielfalt

Stephan Kaluza ist ein Multitalent. Er studierte Kunst, Geschichte und Philosophie in Düsseldorf. Er ist vor allem bildender Künstler mit internationalen Ausstellungen und Projekten, ist als Maler und Fotograf aktiv. Sein erster Roman, „Rheinfahrt“, erschien 2001, sein erstes Theaterstück „Atlanic Zero“ wurde 2010 im Düsseldorfer Schauspielhaus uraufgeführt.

Wir sind seit vielen Jahren befreundet und neben einigen gemeinsamen geplanten und realisierten Projekten ist Stephan häufiger Artist In Residency in der art-lodge und einige Werke seines umfangreichen Œuvres sind in der Sammlung vertreten. 

In den frühen Jahren dieses Jahrtausends bestimmte die Malerei das künstlerische Schaffen, insbesondere entstanden die „Filtrierbilder“, - großformatige Gemälde, die nach Fertigstellung in einem hermetisch verschlossenen Plexiglaskasten montiert wurden. 

Für das „Rhein-Projekt“ (2006) ging er das gesamte Ufer des Rheines von der Quelle bis zur Mündung in Hoek van Holland zu Fuß ab und fotografierte das gegenüberliegende Ufer Rheinpanorama im Minutentakt. Derart entstanden rund 35.000 Fotos, die im Anschluß zu einem singulären Bild zusammengesetzt wurden. In vergleichbarer Weise verfuhr Stephan  mit der Themse und der thailändischen Inselgruppe Ko Phi Phi Don und Ko Phi Phi Lay, später folgte das Projekt der Berliner Mauer.

In den Jahren 2005 bis 2011 fotografierte er Schlachtfelder in ihrem heutigen Zustand; - Felder, Äcker, Küstenstreifen. Zu sehen sind Landschaften, die einerseits historisch „aufgeladen“ sind, sich andererseits aber optisch nicht von normalen Landschaften unterscheiden. Die Suche nach der reinen Schönheit der Landschaft setzt er in seinen "Arkadien"-Bildern und -Fotografien fort, bis hin zur Auflösung derselben in vollkommener Abstraktion.

Stephan Kaluza, 1964 in Bad Iburg geboren, studierte an der FH Düsseldorf, Kunstakademie Düsseldorf, Heinrich-Heine Universität Düsseldorf. Er lebt und arbeitet in Düsseldorf als Maler, Fotokünstler und Autor.

 stephan-kaluza.de