Medium Malerei

David Ostrowski lernten wir 2007 über seinen Kommilitonen und Freund Michail Pirgelis kennen. Seine erste Einzelausstellung hatte er dann 2008 bei uns am Berg mit neuen und geretteten Arbeiten. Sein Atelier war kurz vorher abgebrannt und damit ein Großteil seines Frühwerkes noch vor Beendigung seines Studiums vernichtet worden. In seinen frühen Werken, von denen wir einige wenige in die Sammlung aufnehmen konnten, bewegt David sich zwischen Abstraktion und Figuration.

Nach einem Aufenthalt in New York wurde er einer der „Superstars“ der neuen deutschen Kunst, insbesondere wird David berühmt durch seine Arbeiten mit einer stark reduzierten Bildsprache, unter anderem in seiner bekannten »Serie F«.  

Da David eher ein zurückhaltender Künstler ist, der seine Arbeit und nicht sich selbst in den Vordergrund stellt, gibt es außer einigen privaten Aufnahmen keine offiziellen Porträts von ihm. „Ich finde die Möglichkeit spannend, ausschließlich das, was ich mache, als visuelles Sprachrohr wirken zu lassen, und nicht mich als Person, die dahintersteht. Da sollen keine anderen Assoziationen entstehen. Auch nicht durch mein Gesicht.“ (Kunstarztpraxis 08.2019) Der Hype ging an ihm als Menschen vollkommen spurlos vorüber und wir freuen uns immer wieder, ihn und seine Familie von Zeit zu treffen. Letztens sogar mit seiner neuen Klasse, denn inzwischen hat David eine Professur an der Kunsthochschule Karlsruhe.

David Ostrowski, 1981 in Köln geboren,  studierte von 2004 bis 2009 an der Kunstakademie Düsseldorf in der Klasse von Albert Oehlen und schloss das Studium als dessen Meisterschüler ab. Er lebt und arbeitet in Köln.

Ostrowskis Werke werden seit 2006 weltweit in Museen und Sammlungen ausgestellt. Einige Shows bestreitet er gemeinsam mit seinem Künstlerfreund Michail Pirgelis, z.B. im Leopold-Hoesch-Museum in Düren oder im Projektraum Mike Potters Projects. Gemeinsam haben sie 2015 die »MD Bar« in Köln ins Leben gerufen, in der ebenfalls Ausstellungen stattfinden.
david-ostrowski.com